Projektbeschreibung

Beim Tunnel Grötzingen handelt es sich um einen 910 m langen, einröhrigen Tagbautunnel, der im Gegenverkehr betrieben wird. Über die Tunnellänge verteilt sind oberhalb der Tunneldecke insgesamt 3 Lüfterzentralen angeordnet. Im westlichsten Bauwerk befindet sich zusätzlich die Betriebszentrale. Die Zentralen sind von aussen begehbar. In den drei Bauwerken ist jeweils ein Fluchttreppenhaus integriert. Über die Fluchttreppenhäuser gelangt man vom Tunnelfahrraum direkt nach aussen. Das Verkehrsaufkommen beträgt rund 20'000 Fz / /Tag und ist geprägt vom Pendleraufkommen von und zur Stadt Karlsruhe

Der Tunnel wurde gemäss der RABT 2006 sicherheitstechnisch nachgerüstet. Das Nachrüstungskonzept sah eine Verdoppelung der ursprünglichen Luftmenge pro Ventilator auf 50 m3/s vor. Der elektrische Leistungsbedarf stieg um etwa den Faktor 8 auf eine elektrische Anschlussleistung von rund 225 kW pro Ventilator.

Die drei Fluchttreppenhäuser erhielten jeweils eine Überdruckbelüftung. Die Überdruckanlagen wurden jeweils neben den Fluchttreppenaufgängen im Freien auf dem vorhandenen Betonfundament installiert.

Aufgabe (Persönliche Projektreferenz)

- Projektierung und Ausführung der Tunnellüftung und Fluchttreppenhausbelüftung

Zum Seitenanfang