Projektbeschreibung

Die Lukmanierstrasse liegt zwischen Disentis und dem Lukmanierpass. Die Strasse weist einen hochalpinen Charakter auf und ist durch zahlreiche, teilweise zusammenhängenden  Galerien und Tunneln geprägt. Als Hauptabschnitte aus Sicht der Tunnelsicherheit kann die Galerie Scopi 1+2 und der Abschnitt Val Zagrenda bezeichnet werden.

Die Galerie Scopi 1+2 befindet sich kurz vor der Passhöhe, zwischen Disentis und der Kantonsgrenze zum Tessin, und läuft entlang des Stausees S. Maria auf einer Höhe von ca. 1'900 m.ü.M. Die Galerie weist eine Fahrspur je Richtung auf und wird im Gegenverkehr betrieben. Das Verkehrsaufkommen betrug in den letzten Jahren knapp über 1'000 Fz/Tag, bei einem geschätzten Schwerverkehrsanteil von über 10%. Die Galerie Scopi 1+2 verläuft leicht schlangenlinienartig in Nord-Süd Richtung und weist eine Länge von 1'947 m auf. Ausser drei SOS-Kästen mit je einem Handfeuerlöscher ist derzeit keinerlei Betriebs- und Sicherheitsausrüstung in der Galerie vorhanden.

Der Abschnitt Val Zagrenda setzt sich aus insgesamt drei zusammenhängenden Tunnel- und Galeriebauwerke zusammen. Der Abschnitt weist eine Länge von knapp 600 m auf und liegt zwischen Disentis Salaplauna bis Medelserrheinbrücke. Ausser eine Durchfahrts- und Einfahrtsbeleuchtung ist keine Betriebs- und Sicherheitsausrüstung vorhanden.

Die beiden Abschnitte erfüllen daher absehbar nicht die geforderten technischen und baulichen Massnahmen. Daher erfolgte eine risikoanalytische Massnahmenplanung. Die Sicherheitsbewertung lieferte die relevanten Grundlagen für den Systementscheid zur sicherheitstechnischen Nachrüstung. Mittels kompensatorischen Sicherheitsmassnahmen konnte der Nachweis eines hinreichenden Sicherheitsniveaus erbracht werden.

Aufgabe (Persönliche Projektreferenz)

- Qualitative und quantitative Sicherheitsbewertung

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